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Bankkaufmann/-frau Ausbildung

Du bist kommunikationsstark, interessierst dich für finanzwirtschaftliche Themen und kannst dir vorstellen, Kunden in Finanzangelegenheiten zu beraten? Dann ist eine Ausbildung zum Bankkaufmann bzw. zur Bankkauffrau eine gute Wahl. Wir geben dir die wichtigsten Infos mit auf den Weg: Passende Ausbildungsplätze, Inhalte, Voraussetzungen, Ablauf, Bewerbung, Gehalt und Karriere.

Bankkaufmann: Der Beruf im Überblick

Als Bankkaufmann bzw. Bankkauffrau übernimmst du verantwortungsvolle Aufgaben in der Finanzbranche: Du wickelst beispielsweise den Zahlungsverkehr deiner Kunden ab und berätst zu Krediten und Bausparverträgen. Zudem bereitest du Vertragsabschlüsse vor und führst sie durch. Darüber hinaus arbeitest du auch tatkräftig an der Planung und Steuerung interner Arbeitsprozesse deines Unternehmens mit. Du bist beispielsweise in Kreditinstituten wie (Direkt-)Banken, Girozentralen, Sparkassen und Bausparkassen, bei Versicherungen, Genossenschaftsbanken, im Wertpapierhandel oder an der Börse tätig.

Je nachdem in welchen Bereich es dich zieht, leistest du deine tägliche Arbeit am Schalter und berätst die Laufkundschaft, führst individuelle Beratungsgespräche oder erledigst relevante Arbeiten wie Kalkulationen und Planungen am Computer. Deine Arbeitszeiten orientieren sich insbesondere bei der Arbeit in einer Bankfiliale an den jeweiligen Öffnungszeiten. Allerdings kommt es hin und wieder auch vor, dass Kundentermine außerhalb dieser Zeiten stattfinden.

Als Bankkaufmann/-frau möchtest du einen professionellen und seriösen Eindruck machen und solltest daher viel Wert auf ein gepflegtes Äußeres und elegante Kleidung legen. So steht das Tragen eines Anzugs oder Kostüms in den meisten Banken auf der Tagesordnung. Einige Banken haben auch eine einheitliche Arbeitskleidung, die den Mitarbeitern zur Verfügung gestellt wird.

Bankkaufmann Ausbildung:

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Steckbrief: Bankkaufmann Ausbildung

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsform

duale Ausbildung

Erforderlicher Schulabschluss

(Fach-) Abitur oder Realschulabschluss

Ausbildungsgehalt

zwischen 1.056 und 1.701 Euro

Ausbildungsinhalte: Was lerne ich in der Bankkaufmann Ausbildung?

Als Bankkaufmann/-frau stehst du Kunden in Geldangelegenheiten beratend zur Seite. In der Ausbildung wirst du sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule für zahlreiche Tätigkeiten, die damit einhergehen, geschult. Während der Praxisphasen im Ausbildungsbetrieb durchläufst du alle Abteilungen im Kreditgewerbe und lernst die verschiedenen Aufgabengebiete kennen.

Die Digitalisierung hat ordentlich Schwung in die Arbeitswelt der Banken gebracht, sodass die Geschäftsprozesse und Arbeitsformen im Laufe der Jahre kontinuierlich angepasst wurden. So wurde auch die Ausbildungsverordnung neu konzipiert und kompetenzorientierter gestaltet als zuvor. Seit August 2020 findet sie Anwendung und legt dabei vor allem den Fokus auf eine kompetente Kundenberatung.

Folgende Tätigkeiten gehören nun beispielsweise zu deinem Arbeitsalltag als Bankkaufmann/-frau:

  • Beratung zu Anlagemöglichkeiten auf Konten, in Aktien, Renten und Fonds
  • Beratung zu Bausparverträgen und Finanzierungsmöglichkeiten
  • Prüfung der persönlichen, wirtschaftlichen und rechtlichen Voraussetzungen für eine Kreditaufnahme
  • Neukundengewinnung
  • Pflege der Kundendaten
  • Vor- und Nachbereitung von Kundengesprächen
  • Eröffnung, Führung und Schließung von Konten

Im Laufe der Ausbildung wirst du schnell merken, welche Aufgaben du besonders gern übernimmst und welche dir vielleicht nicht so viel Freude bereiten. Merkt dein/e Ausbilder/in, dass du zuverlässig bist und stets sorgfältige Arbeit leistest, ist es durchaus möglich, dass du schnell verantwortungsvollere Aufgaben übernehmen darfst.

In der Berufsschule werden neben allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch sowie Wirtschafts- und Sozialkunde auch fachspezifische Fächer unterrichtet. Dazu zählen beispielsweise folgende Lernfelder:

  • Kontoführung
  • Geld- und Vermögensanlagen
  • Rechnungswesen und Steuerung
  • Kreditgeschäft
  • Zahlungsverkehr

Auch Themen wie rechtliche Rahmenbedingungen, Unternehmensorganisation, Umweltschutz sowie Datenschutz und -sicherheit begleiten dich durch deine Ausbildung.

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

Formale Voraussetzungen

Für die Ausbildung zum/zur Bankkaufmann/-frau ist rechtlich kein bestimmter Schulabschluss festgelegt. Viele Unternehmen stellen jedoch überwiegend Bewerber mit gutem Realschulabschluss oder (Fach-) Abitur ein.

Eine duale Ausbildung erfordert einen Ausbildungsvertrag mit einem Ausbildungsbetrieb. Wenn du zum Zeitpunkt des Ausbildungsbeginns noch minderjährig bist, benötigst du für die Aufnahme eine ärztliche Bescheinigung über eine Erstuntersuchung.

Welche Schulfächer sind wichtig?

  • Deutsch
  • Mathematik
  • Englisch

In der Ausbildung zum Bankkaufmann bzw. zur Bankkauffrau hast du viel Kundenkontakt. Daher solltest du sehr wortgewandt sein. Allerdings spielen neben der mündlichen Ausdrucksfähigkeit auch die schriftliche Kommunikation und eine gute Rechtschreibung eine bedeutende Rolle, beispielsweise für das Verfassen von Geschäftsbriefen.

Als Bankkaufmann/-frau bleibst du vom Umgang mit Zahlen nicht verschont. Deshalb ist es enorm wichtig, dass du über ausreichende Mathematikkenntnisse verfügst und im besten Fall von dir behauptest, dass du ein Zahlenmensch bist.

Englischkenntnisse sind für die Bankkaufmann bzw. Bankkauffrau Ausbildung ebenfalls wichtig. In einer Bank gibt es häufig auch internationale Kunden. Zudem steht hin und wieder auch der Kontakt zu internationalen Banken auf der Tagesordnung.

Solltest du bereits Vorkenntnisse im Bereich Wirtschaft haben ist das gut, allerdings kein Muss. Denn du lernst alles Wichtige in der Berufsschule und im Ausbildungsbetrieb. Interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen solltest du aber in jedem Fall mitbringen.

Persönliche Voraussetzungen

Gute Schulnoten sind wichtig und verschaffen dir besonders bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Bankkaufmann bzw. Bankkauffrau nicht selten einen Vorteil gegenüber deinen Mitbewerbern. Allerdings legen Personaler auch viel Wert auf deine persönlichen Interessen und Eigenschaften. Dazu gehören z.B.:

  • Freude am Umgang mit Menschen
  • Verantwortungsbewusstsein
  • gute Umgangsformen
  • gepflegtes Äußeres
  • gute PC-Kenntnisse
  • serviceorientiertes Denken

Wie läuft die Bankkaufmann Ausbildung ab?

Wie die meisten kaufmännischen Ausbildungen dauert die Bankkaufmann bzw. Bankkauffrau Ausbildung drei Jahre. Du hast jedoch die Möglichkeit, die Ausbildungszeit bei sehr guten Leistungen um sechs oder zwölf Monate zu verkürzen. Zudem ist eine Verkürzung auch vor Beginn der Ausbildung möglich, wenn du beispielsweise einen höheren Schulabschluss hast oder bereits Erfahrung in dem Beruf mitbringst. Die Verkürzung erfolgt immer in Absprache mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) und dem Ausbildungsbetrieb.

Die Ausbildung zum Bankkaufmann bzw. zur Bankkauffrau ist eine duale Ausbildung. Das bedeutet, dass du die theoretischen Inhalte in der Berufsschule lernst und im Ausbildungsbetrieb praktisch umsetzt. Als Azubi bist du also Arbeitnehmer/in und Schüler/in im Wechsel. Je nach Modell besuchst du entweder an ein bis zwei Tagen pro Woche die Berufsschule und verbringst die restlichen drei bis vier Tage im Betrieb oder du drückst mehrere Wochen am Stück die Schulbank und wirst im Anschluss für mehrere Wochen ausschließlich im Ausbildungsbetrieb eingesetzt.

Spätestens zu Beginn deiner Ausbildung erhältst du einen Ausbildungsplan. Dort bekommst du einen ersten Überblick über deine Ausbildungszeit im Betrieb. Während deiner Ausbildung hast du in der Regel einen festen Ansprechpartner bzw. eine feste Ansprechpartnerin, dein/e Ausbilder/in, der/die dir mit Rat und Tat zur Seite steht.

Abschlussprüfung

Die Abschlussprüfung besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil findet am Ende des zweiten Lehrjahres statt und beinhaltet den Prüfungsbereich Konten führen und Anschaffungen finanzieren. Dort zeigst du, was du in der bisherigen Ausbildungszeit gelernt hast und bearbeitest praxisbezogene Aufgaben schriftlich. Der zweite Teil der Abschlussprüfung findet am Ende der Berufsausbildung statt und besteht aus folgenden Prüfungsbereichen:

  • Vermögen aufbauen und Risiken absichern
  • Finanzierungsvorhaben begleiten
  • Kunden beraten (inkl. Beratungsgespräch als Gesprächssimulation)
  • Wirtschafts- und Sozialkunde

Wichtig zu wissen ist, dass die Ergebnisse beider Prüfungsteile mit in deine Endnote einfließen. Wenn du Abschlussprüfungen erfolgreich bestanden hast, kannst du dich als staatlich anerkannte/r Bankkaufmann/-frau bezeichnen.

Junges Paar mit Bankkauffrau bei einem Finanzierungsgespräch.

Wie bewerbe ich mich für die Bankkaufmann Ausbildung?

Die Ausbildungsplätze als Bankkaufmann/-frau sind sehr begehrt. In den Hochzeiten der Bewerbungsphasen können sich Personaler vor dem Ansturm an Bewerbungen kaum retten. Um möglichst allen Unterlagen Beachtung zu schenken, bevorzugen viele Unternehmen die Übersendung per E-Mail oder über eigene Bewerbungsportale. Welche Dokumente du unbedingt mitschicken solltest, kannst du der jeweiligen Stellenanzeige entnehmen. Meist fordern Unternehmen aber

  • ein Anschreiben,
  • einen Lebenslauf,
  • das aktuellste Schulzeugnis und
  • ggf. Nachweise über bisher absolvierte Praktika.

Hast du deine Bewerbung verschickt, musst du dich oftmals etwas gedulden. Wie lange es dauert, bis sich das Unternehmen zurückmeldet, kann stark variieren. Kommen deine Bewerbungsunterlagen gut an, ist das lange Warten irgendwann vorbei und du wirst im nächsten Schritt in den meisten Fällen zu einem ersten Eignungstest eingeladen. Stellst du dich dabei geschickt an, folgt im Anschluss daran häufig ein Assessment-Center. Dort nimmst du mit anderen Bewerbern an Gruppendiskussionen und Rollenspielen teil und beweist deine Kompetenz in einem Einzelgespräch. Entweder bekommst du noch am gleichen Tag die Zu- oder Absage für den Ausbildungsplatz als Bankkaufmann bzw. Bankkauffrau oder du wirst in den Tagen danach kontaktiert. Für weitere Informationen zum Thema Bewerbung empfehlen wir dir unseren ausführlichen Artikel Bewerbung für die Ausbildung.

Weder beim Eignungstest noch beim Assessment-Center kommt es darauf an, mit fachlichem Wissen zu punkten. Denn das lernst du ja während der Ausbildung. Hier geht es um deine Persönlichkeit und darum, ob du zum Unternehmen passt.

Falls du es nicht sowieso schon weißt, wollen wir noch mal betonen, dass ein anständiges und seriöses Aussehen und Auftreten während des Bewerbungsverfahrens sehr wichtig ist. Für den Eignungstest vor Ort und das Assessment-Center kannst du dich also ruhig etwas herausputzen und Sneaker und Jeans lieber gegen etwas Schickeres eintauschen. Ein Anzug oder Kostüm ist nicht überall zwingend erforderlich, kommt bei vielen Banken aber gut an. Wichtig ist allerdings, dass du dich wohlfühlst.

Gehalt: Was verdiene ich während und nach der Bankkaufmann Ausbildung?

Gehalt während der Ausbildung

Wer gute Arbeit leistet, möchte selbstverständlich auch entsprechend vergütet werden. Als Bankkaufmann/-frau kannst du dich glücklich schätzen: Schon in der Ausbildung verdienst du im Vergleich zu anderen Ausbildungsberufen relativ viel Geld. Wie hoch deine Ausbildungsvergütung im Endeffekt wirklich ist, kann man so pauschal nicht sagen, da das Gehalt von verschiedenen Faktoren, wie der Unternehmensgröße und der Branche, abhängt. Entscheidend ist auch, ob dein Ausbildungsbetrieb seine Mitarbeiter nach Tarif entlohnt. Wichtig zu wissen ist, dass dein monatliches Azubigehalt zu Beginn jedes neuen Lehrjahrs ansteigt. Selbstverständlich wird die Ausbildungsvergütung für die gesamte Ausbildungszeit im Ausbildungsvertrag notiert.

Damit es nicht zu Missverständnissen kommt, möchten wir dich kurz darauf hinweisen, dass man bei Gehältern meist vom Bruttobetrag spricht. Davon gehen leider noch einige Steuer- und Sozialversicherungsabgaben ab. Was danach noch übrig bleibt, ist der Nettobetrag. Dieser Betrag erscheint am Ende des Monats auch auf deinem Konto. Wir sprechen in diesem Abschnitt ebenfalls von Bruttobeträgen.

Sicher ist: Dir steht laut dem Berufsbildungsgesetz § 17 eine Mindestvergütung von

  • 620 Euro Bruttomonatsgehalt im ersten Ausbildungsjahr,
  • 731,60 Euro Bruttomonatsgehalt im zweiten Ausbildungsjahr,
  • 837 Euro Bruttomonatsgehalt im dritten Ausbildungsjahr und
  • 868 Euro Bruttomonatsgehalt im vierten Ausbildungsjahr

zu, wenn du deine Ausbildung im Jahr 2023 beginnst. Die Mindestvergütung für Auszubildende wurde 2020 eingeführt. Der Betrag, der dir im ersten Ausbildungsjahr zusteht, erhöht sich jedes Jahr. Wenn du deine Ausbildung also erst 2024 beginnst, erhältst du mehr Geld als jetzt. Während deiner Ausbildung bekommst du außerdem nicht jedes Jahr das gleiche Gehalt. So kannst du dich in deinem zweiten, dritten und vierten Jahr über mehr Geld freuen. Als Grundlage für die Berechnung dient das Gehalt deines ersten Ausbildungsjahres. Folgende Prozentsätze, die auch im Berufsbildungsgesetz festgelegt wurden, werden je nach Lehrjahr, in dem du dich befindest, hinzuaddiert:

  • für das zweite Jahr: 18 Prozent
  • für das dritte Jahr: 35 Prozent
  • für das vierte Jahr: 40 Prozent

Viele Unternehmen vergüten ihre Azubis aber auch über diesen Betrag hinaus und besonders in der Ausbildung zum Bankkaufmann bzw. zur Bankkauffrau ist es keine Seltenheit, dass du mehr verdienst. Laut Gehalt.de (Stand: 04/2021) liegt dein durchschnittliches Ausbildungsgehalt im ersten Jahr bei 1.056 Euro, im zweiten Jahr bei 1.108 Euro und im dritten Lehrjahr bei 1.701 Euro.

Gehalt nach der Ausbildung

Als ausgebildeter Bankkaufmann/-frau gehörst du zu den Spitzenverdienern. Selbstverständlich ist die Höhe deines Gehalts nach der Ausbildung ebenfalls von Faktoren wie der Branche, Unternehmensgröße, dem Standort und der Bindung an einen Tarifvertrag, abhängig. Deine Berufserfahrung spielt dabei ebenfalls eine bedeutende Rolle. Denn je mehr praktische Erfahrung du mitbringst, desto höher fällt dein monatlicher Verdienst aus. Übernimmst du in deiner Tätigkeit viel Verantwortung, wirkt sich das ebenso positiv auf dein Gehalt aus.

Bist du als Berufseinsteiger/in bei einer Bank oder Sparkasse tätig, verdienst du weniger als erfahrene Bankangestellte. Als Firmenkundenberater/in fällt dein Gehalt höher aus, als wenn du der Tätigkeit des Privatkundenberaters bzw. der Privatkundenberaterin nachgehst. Im Übrigen erhältst du zusätzlich zu deinem regulären Gehalt nicht selten Weihnachts- und/oder Urlaubsgeld. Zudem kannst du meist von einem kostenlosen Konto profitieren.

Laut Gehalt.de liegt das Durchschnittsgehalt von Bankkaufleuten zwischen 3.470 und 4.630 Euro.

Welche Karrieremöglichkeiten habe ich nach der Ausbildung?

Spätestens wenn das Ende der Bankkaufmann bzw. Bankkauffrau Ausbildung in greifbarer Nähe ist, musst du dich mit der Frage auseinandersetzen, wie es im Anschluss an deine Lehrzeit weitergehen soll. Erbringst du während der Ausbildung gute Leistungen, hast du gute Chancen, als feste Arbeitskraft im Unternehmen übernommen zu werden. Ist das nicht der Fall, findest du sicherlich schnell eine andere Stelle.

Wir legen dir ans Herz, dich nicht auf deiner absolvierten Ausbildung auszuruhen. Insbesondere, weil eine erfolgreiche Zukunft als Bankkaufmann/-frau nicht mehr so sicher ist, wie sie es noch vor ein paar Jahren war. Viele Prozesse werden nach und nach automatisiert und erfordern weniger menschliche Arbeitskraft. Zudem erobern immer mehr Startups die Finanzbranche und sind eher auf der Suche nach IT-Spezialisten statt nach Bankkaufleuten. Daher ist es besonders wichtig, dass du dein Fachwissen weiter ausbaust. Das ist beispielsweise mit einer Weiterbildung als Bankfachwirt/in oder Bankbetriebswirt/in möglich. Du kannst dich im Rahmen einer Fortbildung auch auf spezielle Themen wie Versicherungen und Finanzen, Finanzierung und Leasing oder E-Commerce fokussieren.

Selbstverständlich bietet sich auch ein akademisches Studium an. Passende Studiengänge sind beispielsweise Banking & Finance, Finanzmanagement, Wirtschaftsmathematik oder Betriebswirtschaftslehre. Alle Weiterbildungsmaßnahmen können in der Regel berufsbegleitend oder in Vollzeit absolviert werden. Um weiterhin Berufserfahrung zu sammeln und die theoretischen Inhalte sofort in die Praxis umzusetzen, empfehlen wir die berufsbegleitende Variante. Wenn du mehr zu weiterführenden Studiengängen in dem Bereich erfahren möchtest, wirf gerne einen Blick auf unser Partnerportal Bwl-studieren.com. 

Mit solidem Fachwissen übernimmst du beispielsweise nicht mehr nur die Aufgabe als Kundenberater/in, sondern fungierst als Betreuer/in von wohlhabenden Privatkunden oder als Kundenberater/in für Firmen. Auch sind die Aussichten auf eine Stelle als Abteilungsleiter/in, Filialleiter/in oder Ausbilder/in sehr gut. Siehst du die Bankfiliale nicht als den geeigneten Arbeitsort für dich, kannst du auch als Finanzmanager/in in der Unternehmensberatung oder Wirtschaftsprüfung tätig werden.

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