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Fachlagerist/in Ausbildung

Wenn man dich nach wichtigen Unterlagen fragt, weißt du auf Anhieb, wo du in deinem Zimmer fündig wirst? Falls du neben einem ausgezeichneten Ordnungssinn auch noch über körperliche Belastbarkeit verfügst, ist die Ausbildung zum bzw. zur Fachlagerist/in vermutlich genau das Richtige für dich. In diesem Artikel findest du alle wichtigen Infos: Passende Ausbildungsplätze, Ausbildungsinhalte, Voraussetzungen, Gehalt, Karriere und mehr.

Fachlagerist/in: Der Beruf im Überblick

Fachlageristen sind in nahezu allen Wirtschaftszweigen tätig: Sei es in einem kleinen oder mittelständischen Unternehmen, in dem sie Warenannahme und –ausgabe organisieren, oder im Lager eines großen Online-Shops, aus dem die Waren nach dem Bestellklick schnell bei den Kunden landen muss. Die Hintergründe deiner Arbeit als Fachlagerist/in können sehr vielfältig sein, gleich ist aber immer ein Aspekt: Die Arbeit findet ausschließlich im Lager des Unternehmens statt.

Als Fachlagerist/in bist du für einen reibungslosen Ablauf im Lager verantwortlich. Du kümmerst dich um die Kontrolle der Lagerbestände und achtest darauf, dass alle Vorschriften der güterspezifischen Lagerung eingehalten werden. Darüber hinaus prüfst du die Güter und deren Begleitpapiere auf ihre Vollständigkeit, kennzeichnest und sicherst sie. Im Großen und Ganzen bist du für alle Abläufe im Lager zuständig. Du sorgst dafür, dass die Waren ordnungsgemäß verschickt werden können und kümmerst dich um eine entsprechende Einlagerung. Zum Alltag als Fachlagerist/in gehört im Übrigen auch das Fahren eines Gabelstaplers.

Fachlagerist/in Ausbildung:

Packe mit an!

Steckbrief: Fachlagerist/in Ausbildung

Ausbildungsdauer

2 Jahre

Ausbildungsform

duale Ausbildung

Erforderlicher Schulabschluss

Hauptschulabschluss

Ausbildungsgehalt

zwischen 645 und 1.123 Euro

Ausbildungsinhalte: Was lerne ich in der Fachlagerist/in Ausbildung?

Damit du auch schon zu Beginn der Fachlagerist/in Ausbildung eine echte Unterstützung sein kannst, statt deinen Kollegen bei ihrer Arbeit im Weg zu stehen wirst du von Tag eins in die Arbeitsläufe miteingebunden. Die Kombination aus der Theorie in der Berufsschule und der Praxis im Betrieb macht rasch eine wertvolle Arbeitskraft aus dir.

In der Berufsschule wirst du umfassend auf die Arbeit im Betrieb vorbereitet. Dabei erwirbst du Kenntnisse in berufsspezifischen Lernfeldern, wie z.B. Annahme, Lagerung, Kommissionierung , Verpackung und Versand von Gütern. Aber auch die allgemeinbildenden Fächer Deutsch oder Wirtschafts- und Sozialkunde sind wichtige Bestandteile der Berufsschulinhalte und kommen keineswegs zu kurz. Zudem werden über die gesamte Ausbildungszeit hinweg Kenntnisse zur Organisation des Ausbildungsbetriebes, zum Umweltschutz sowie zu Rechten und Pflichten während der Ausbildung gelehrt.

Im Ausbildungsbetrieb kannst du die theoretisch erlernten Kenntnisse und Fähigkeiten dann sofort in der Praxis anwenden. Folgende Tätigkeiten können dabei auf dich zukommen:

  • Güter auszeichnen, sortieren und zur Lagerung vorbereiten
  • Lagerbestände kontrollieren und Abweichungen melden
  • Vorschriften bei der güterspezifischen Lagerung beachten (z.B. bei Gefahrgütern, Zollgütern und verderblichen Waren)
  • Lagerkennzahlen unterscheiden
  • Güter und Begleitpapiere für die Auslieferung auf Vollständigkeit prüfen
  • Transportgüter kennzeichnen, beschriften und sichern

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

Formale Voraussetzungen

Die Ausbildungsinhalte sagen dir zu und du kannst dir vorstellen, deine Lehre schon bald zu starten? Bevor du die ersten Bewerbungen für eine Ausbildung zum Fachlageristen bzw. zur Fachlageristin rausschickst, solltest du zunächst einmal prüfen, welche Voraussetzungen die Ausbildungsbetriebe sich wünschen. Wie bei den meisten Ausbildungsberufen in Deutschland ist rein rechtlich zwar keine bestimmte Schulausbildung vorgeschrieben, die meisten Betriebe stellen allerdings überwiegend Bewerber mit Hauptschulabschluss ein.

Eine weitere Voraussetzung für den Start deiner Fachlageristen Ausbildung ist der Abschluss eines Ausbildungsvertrags mit einem Ausbildungsbetrieb. Falls du minderjährig bist, benötigst du dafür zusätzlich eine ärztliche Bescheinigung über eine Erstuntersuchung.

Welche Schulfächer sind wichtig?

  • Mathematik
  • Englisch
  • weitere Fremdsprachen

Vielleicht kannst du es dir schon denken: Wer als Fachlagerist/in arbeitet, sollte die Grundrechenarten im Schlaf beherrschen. Neben einfachen Additions- und Subtraktionsaufgaben, die du im Arbeitsalltag flott im Kopf anwenden musst, kommst du beispielsweise auch um die Ermittlung von Gesamtgewicht und Raumbedarf verschiedener Güter nicht herum.

Damit du dich in deiner Fachlagerist/in Ausbildung auch mit ausländischen Lieferanten und Fachkräften problemlos verständigen kannst und keine Missverständnisse aufkommen, solltest du fit in Englisch sein. Wenn du darüber hinaus noch weitere Fremdsprachen sprichst, kann das ein echter Bonus bei deinem zukünftigen Arbeitgeber sein.

Persönliche Voraussetzungen

Auch wenn Schulnoten bei der Bewerbung für einen Ausbildungsplatz häufig eine wichtige Rolle spielen, ist es noch bedeutender, dass die Fachlagerist/in Ausbildung auch zu deinen persönlichen Eigenschaften, Interessen und Stärken passt. Folgende Aspekte sind daher für die Tätigkeit besonders wichtig:

  • gutes räumliches Vorstellungsvermögen, z.B. für die Warenlagerung oder LKW-Beladung
  • Reaktionsgeschwindigkeit, z.B. für Gefahrensituationen
  • Planungs- und Organisationstalent, z.B. für die Koordination der Ein- und Auslagerung von Waren
  • gute räumliche Orientierung, z.B. für das Zurechtfinden in unübersichtlichen Lagerhallen
  • Sorgfalt, z.B. für die korrekte Zusammenstellung von Lieferungen
  • Verantwortungsbewusstsein, z.B. für die vorschriftsgemäße Lagerung der Waren
  • Kommunikationsfähigkeit, z.B. für die Kommunikation mit Lieferanten und Frachtführern

Zudem solltest du die körperliche Belastung, die einige Aufgaben mit sich bringen können, nicht unterschätzen. Überlege also im Vorfeld, ob du genug Kraft mitbringst, um beispielsweise Lieferungen auszuladen. Auch solltest du prüfen, ob deine körperliche Ausdauer so gut ist, dass du auch in großen Lagerhallen flott von einem bis zum anderen Ende laufen kannst. Checke also am besten generell vorher einmal, ob du in guter körperlicher Verfassung bist. Sei dabei unbedingt ehrlich zu dir selbst. Denn ein Job, der keinen Spaß macht oder zu anstrengend ist kann auf Dauer sehr unzufrieden machen.

Wie läuft die Fachlagerist/in Ausbildung ab?

Wenn du dich dafür entscheidest Fachlagerist/in zu werden, durchläufst du eine zweijährige duale Berufsausbildung. Solltest du über einen sehr guten Schulabschluss verfügen oder bereits viel Erfahrung in diesem Bereich mitbringen (zum Beispiel durch Ferienjobs oder ein Praktikum), kannst du die Ausbildung häufig schon vor Beginn verkürzen. Auch während der Ausbildungszeit ist eine Verkürzung bei sehr guten Noten in der Berufsschule und sorgfältiger Arbeit im Betrieb in Absprache mit deinem Betrieb und der Industrie- und Handelskammer (IHK) möglich.

Wie du schon herauslesen konntest, unterstützt du als Auszubildende/r nicht nur den Betrieb, du drückst auch die Schulbank in der Berufsschule. Du bist also sowohl Arbeitnehmer/in als auch Schüler/in. Die Kombination aus Theorie und Praxis ermöglicht dir den Aufbau eines soliden Fundaments an Wissen. In den meisten Fällen besuchst du an ein bis zwei Tagen die Berufsschule und leistest an den restlichen drei bis vier Tagen pro Woche unterstützende Arbeit im Betrieb. Manchmal wird die Ausbildung auch als Blockmodell angeboten. Dabei besuchst du für mehrere Wochen am Stück die Berufsschule und arbeitest im Anschluss daran für den gleichen Zeitraum im Betrieb.

Dein Ausbildungsbetrieb stellt dir eine/n feste/n Ansprechpartner/in zur Seite, deine/n Ausbilder/in. Auch deine Arbeitskollegen und die Berufsschullehrer haben meist ein offenes Ohr für dich und versuchen, dir mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und dich zu unterstützen.

Arbeitsumfeld und -zeit

In der Ausbildung zum Fachlageristen bzw. zur Fachlageristin siehst du die Büroräumlichkeiten des Unternehmens eher selten von innen. Du verbringst die meiste Zeit im Lager und packst dort mit an. Deshalb tauschst du am Morgen deine Alltagskleidung gegen einen Blaumann oder kommst direkt in arbeitstauglichen Klamotten zur Arbeit. Was ebenfalls nicht fehlen darf sind feste Schuhe. In einigen Unternehmen gehören auch Helm und Warnweste zur Ausstattung. Aber keine Sorge: Die Arbeitskleidung musst du in den meisten Fällen nicht selbst bezahlen, die Kosten dafür übernimmt dein Ausbildungsbetrieb.

Als Fachlagerist/in hast du häufig andere Arbeitszeiten als in der Verwaltung oder in einem anderen Bürojob. Schichtarbeit ist keine Seltenheit und so kommt es oft vor, dass du bis zum späten Abend oder sogar in der Nacht arbeitest und nicht wie deine Kollegen im Büro um 17 Uhr nach Hause fährst. Selbstverständlich fängst du dann aber auch später an.

Zwischen- und Abschlussprüfung

Am Ende des ersten Lehrjahres steht die Zwischenprüfung an. Diese wird in Form einer schriftlichen Fertigkeitsprüfung durchgeführt. Die Teilnahme daran ist die Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung, die am Ende der Ausbildung stattfindet. Die Abschlussprüfung besteht aus einer praktischen Prüfung und folgenden schriftlichen Prüfungsfächern:

  • Lagerprozesse (90 Minuten)
  • Güterbewegung (60 Minuten)
  • Wirtschafts- und Sozialkunde (60 Minuten)

Nach bestandener Abschlussprüfung bist du staatlich anerkannte/r Fachlagerist/in.

Eine Fachlageristin, die Gabelstapler fährt.

Wie bewerbe ich mich für die Fachlagerist/in Ausbildung?

Du hast nun große Lust, eine Ausbildung als Fachlagerist/in zu absolvieren? Großartig! Leider musst du dich aber darauf einstellen, dass du mit diesem Wunsch nicht allein bist. Dein Ziel sollte es also sein, dich von deinen Mitbewerbern abzuheben und dem Unternehmen deiner Wahl zu beweisen, dass du der bzw. die richtige Kandidat/in für den Ausbildungsplatz als Fachlagerist/in bist. Aussagekräftige und fehlerfreie Bewerbungsunterlagen sind dafür ein guter Anfang. Du solltest dir also beim Verfassen und Zusammenstellen der Dokumente viel Mühe geben und vor dem Verschicken auch noch mal jemanden drüber schauen lassen. Denn: Vier Augen sehen mehr als zwei.

Viele Unternehmen schreiben ihre freien Stellen auf der eigenen Website aus oder schalten Anzeigen in Jobportalen. In unserer Ausbildungsplatzbörse findest du ebenfalls freie Stellen für eine Ausbildung zum bzw. zur Fachlagerist/in.

In der Jobanzeige findest du meist auch weitere Informationen zu den Unterlagen, die du unbedingt mitschicken solltest. Dazu gehören meist folgende Unterlagen:

  • Anschreiben
  • Lebenslauf
  • Schulzeugnisse
  • evtl. Nachweise über bereits absolvierte Praktika

Du brauchst noch Tipps zum Erstellen deiner Bewerbungsunterlagen? In unserem ausführlichen Artikel zum Thema Bewerbung für die Ausbildung wirst du fündig! Dort stellen wir dir sogar kostenlose Vorlagen für dein Deckblatt, Anschreiben und den Lebenslauf zum Download zur Verfügung.

Ist deine Bewerbung verschickt, musst du dich meist einige Zeit gedulden. Konntest du mit deinen Unterlagen überzeugen, wirst du in der Regel zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Je nach Unternehmensgröße kann es auch sein, dass du dein Können vorher in einem Einstellungstest unter Beweis stellen musst oder sogar zu einem Assessment-Center eingeladen wirst. Dort wird geprüft, ob du für den Ausbildungsberuf geeignet bist und ins Unternehmen passt.

Gehalt: Was verdiene ich während und nach der Ausbildung?

Gehalt während der Fachlagerist/in Ausbildung

Selbstverständlich wirst du für deine tatkräftige Unterstützung im Ausbildungsbetrieb auch jeden Monat entlohnt. Einen festen Betrag, der am Ende eines Monats auf deinem Konto landet, können wir dir hier allerdings nicht nennen, da die Höhe des Gehalts immer von verschiedenen Faktoren abhängt. So spielen beispielsweise die Branche und Unternehmensgröße eine wichtige Rolle. Auch ist ausschlaggebend, an welchem Standort das Unternehmen ansässig ist. Fest steht allerdings, dass deine Ausbildungsvergütung mit jedem Ausbildungsjahr steigt.

Beim Gehalt ist in den meisten Fällen vom Bruttogehalt die Rede. Das ist jedoch nicht der Betrag, der am Ende des Monats auf deinem Konto landet. Von diesem Bruttogehalt werden noch die Steuer- und Sozialabgaben abgezogen. Das, was dann noch übrig ist, ist der Nettobetrag. In diesem Artikel ist ebenfalls von Bruttobeträgen die Rede.

Wir haben zwar eben erwähnt, dass das Gehalt abhängig von verschiedenen Faktoren ist, allerdings darf ein Unternehmen die Ausbildungsvergütung nicht vollkommen willkürlich festlegen.

Sicher ist: Dir steht laut dem Berufsbildungsgesetz § 17 eine Mindestvergütung von

  • 585 Euro Bruttomonatsgehalt im ersten Ausbildungsjahr,
  • 690,30 Euro Bruttomonatsgehalt im zweiten Ausbildungsjahr,
  • 789,75 Euro Bruttomonatsgehalt im dritten Ausbildungsjahr und
  • 819 Euro Bruttomonatsgehalt im vierten Ausbildungsjahr

zu, wenn du deine Ausbildung im Jahr 2022 beginnst. Die Mindestvergütung für Auszubildende wurde 2020 eingeführt. Der Betrag, der dir im ersten Ausbildungsjahr zusteht, erhöht sich jedes Jahr. Wenn du deine Ausbildung also erst 2023 beginnst, erhältst du mehr Geld als jetzt. Während deiner Ausbildung bekommst du außerdem nicht jedes Jahr das gleiche Gehalt. So kannst du dich in deinem zweiten, dritten und vierten Jahr über mehr Geld freuen. Als Grundlage für die Berechnung dient das Gehalt deines ersten Ausbildungsjahres. Folgende Prozentsätze, die auch im Berufsbildungsgesetz festgelegt wurden, werden je nach Lehrjahr, in dem du dich befindest, hinzuaddiert:

  • für das zweite Jahr: 18 Prozent
  • für das dritte Jahr: 35 Prozent
  • für das vierte Jahr: 40 Prozent

Jetzt hast du einen Überblick darüber, was du in der Fachlagerist/in Ausbildung mindestens bekommst. Viele Unternehmen entlohnen ihre Azubis allerdings auch über die Beträge der Mindestausbildungsvergütung hinaus. Einige Unternehmen zahlen auch nach Tarifvertrag und müssen sich an den vorgegebenen Beträgen orientieren. Im Durchschnitt liegt dein Gehalt im ersten Ausbildungsjahr zwischen 645 und 1.070 Euro und im zweiten Lehrjahr zwischen 754 und 1.123 Euro (Stand: 08/2021).

Gehalt nach der Fachlagerist/in Ausbildung

Hast du die Fachlagerist/in Ausbildung erst einmal hinter dich gebracht, erwartet dich natürlich als Spezialist/in auf dem Gebiet auch mehr Gehalt. Wichtig zu erwähnen ist allerdings, dass dein Einstiegsgehalt unmittelbar nach Abschluss der Ausbildung geringer ausfällt als dein Gehalt nach mehrjähriger Berufserfahrung. Es ist also normal, dass du zunächst weniger verdienst als erfahrene Kollegen, die Vergütung aber mit sammelnder Erfahrung steigt. Weiterbildungsmaßnahmen können den Prozess etwas schneller vorantreiben.

Laut Gehalt.de liegt das durchschnittliche Gehalt Als Fachlagerist/in zwischen 2.251 und 2.935 Euro brutto monatlich. Viele Unternehmen zahlen ihren Arbeitnehmern darüber hinaus noch Urlaubs- und/oder Weihnachtsgeld.

Welche Karrieremöglichkeiten habe ich nach der Ausbildung?

Zwei Jahre Berufsausbildung gehen schneller um als du vermutlich anfangs denkst. Damit du nach deiner abgeschlossenen Fachlagerist/in Ausbildung nicht plötzlich ohne Beschäftigung dastehst, solltest du dir so früh wie möglich Gedanken darüber machen, wie es im Anschluss für dich weitergeht. Viele Unternehmen wollen ihre Azubis nach der Ausbildung gar nicht gehen lassen und bieten ihnen einen festen Arbeitsplatz an. Sollte das nicht der Fall sein, auch kein Problem: Mit einer abgeschlossenen Ausbildung zum Fachlageristen bzw. zur Fachlageristin und einer ordentlichen Portion Motivation findest du mit Sicherheit zügig eine neue Stelle.

Auch wenn du nach der Ausbildung wahrscheinlich erst mal froh bist, nicht mehr für Prüfungen lernen zu müssen, kann es nicht schaden, so früh wie möglich über die Weiterbildungsmöglichkeiten nachzudenken. Das treibt zum einen dein Gehalt in die Höhe, zum anderen baust du deinen beruflichen Horizont noch weiter aus und hast die Möglichkeit, dich auf bestimmte Bereiche zu spezialisieren. Entscheidest du dich für eine Aufstiegsfortbildung kannst du beispielsweise die Prüfung als Logistikmeister/in absolvieren. Hast du die Hochschulzugangsberechtigung in der Tasche kann auch ein akademisches Studium im Bereich Logistik oder Supply-Chain-Management ein echtes Karrieresprungbrett sein. Viele der möglichen Weiterbildungsmaßnahmen kannst du sogar berufsbegleitend ablegen. Im Übrigen kannst du mit einigen Jahren Berufserfahrung an den meisten Hochschulen auch ohne Abitur studieren.

Übrigens hast du auch schon während der Ausbildung die Möglichkeit, Zusatzqualifikationen zu erwerben. Eine davon ist beispielsweise die Qualifikation zum bzw. zur Europaassistent/in. Dabei wirst du im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht geschult. Des Weiteren bietet sich dir unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, die Fachlagerist/in Ausbildung um ein Jahr zu verlängern und dann die Prüfung als Fachkraft für Lagerlogistik abzulegen.

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