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Augenoptiker/in Ausbildung

Du möchtest eine Ausbildung absolvieren? Wirf doch mal einen Blick auf das Jobprofil Augenoptiker/in. Du bist kommunikativ, technikbegeistert und hast eine gute Feinmotorik? Dann kann diese Ausbildung genau das Richtige für dich sein. Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen? Wie viel Gehalt bekomme ich? Und was genau sind meine Aufgabenfelder? Damit du den Durchblick nicht verlierst, erfährst du hier diese und viele weitere Infos rund um die duale Augenoptiker/in Ausbildung. Außerdem listen wir für dich Ausbildungsanbieter auf.

Augenoptiker/in: Der Beruf im Überblick

Wusstest du, dass die Iris weit mehr einzigartige und individuelle Merkmale aufweist als ein Fingerabdruck? Und dass blinzeln die schnellste Körperbewegung ist? Ziemlich cool oder? Das Auge ist unser wichtigstes Sinnesorgan. Rund 80 Prozent aller Umweltreize erkennen wir mit dem Auge. Das komplexe System besteht aus vielen Nervenfasern, hat viele Bestandteile und ist wie eine hochmoderne Kamera aufgebaut. Als Augenoptiker/in beschäftigst du dich mit dem sichtbaren Teil des Auges und sorgst für den perfekten Augenaufschlag deiner Kunden. Du passt Brillen und Kontaktlinsen individuell an die Kunden an, berätst in Stilfragen, reparierst Brillen in der Werkstatt, verkaufst und präsentierst Modelle in der Filiale. Deine Aufgabenfelder sind handwerklich, kaufmännisch und serviceorientiert ausgelegt. Dabei ist es stets wichtig, empathisch auf die Kunden einzugehen, Sehprobleme mit Einfühlungsvermögen anzugehen und perfektionistisch zu arbeiten.

Ausbildung Augenoptiker/in

Der richtige Blick im Beruf

Steckbrief: Augenoptiker/in Ausbildung

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsform

duale Ausbildung

Erforderlicher Schulabschluss

Mittlere Reife meist bevorzugt, jedoch können sich Schüler mit jedem Abschluss bewerben

Ausbildungsgehalt

Zwischen 530 Euro und 771 Euro

Ausbildungsinhalte: Was lerne ich während der Augenoptiker/in Ausbildung?

Während deiner dualen Augenoptiker/in Ausbildung wirfst du deinen Blick auf zwei verschiedene Wege. Zum einen besuchst du den Ausbildungsbetrieb, in dem du den praktischen Teil deiner Ausbildung absolvierst. Zum anderen absolvierst du den theoretischen Teil in der Berufsschule. Theorie und Praxis gehen Hand in Hand, sodass du optimal auf deinen späteren Beruf vorbereitet bist.

Das gehört zu deinem Arbeitsalltag

Stell dir vor, der Blick durch die Brille oder die Kontaktlinsen ist nicht optimal. Du fährst Auto, liest, schaust in Ferne. Ist die Sicht nicht glasklar, kommt es zu Kopfschmerzen, Übelkeit, Gleichgewichtsstörungen. Deine Aufgabe ist es sozusagen durch die Augen der Kunden zu blicken und die beste Sehhilfe anzubieten. Du verkaufst die passende Brille oder Kontaktlinsen, pflegst und säuberst die Sehhilfe. Wenn mal etwas kaputt ist, kommt dein handwerkliches Geschick zum Vorschein und du reparierst es. Du machst die Nachsorge deiner Kunden, erklärst, wie sie die Sehhilfe am besten pflegen, Kontaktlinsen aufbewahren, säubern und stehst mit Rat und Tat zur Seite, wenn doch mal etwas nicht richtig sitzt.

Aber hier geht es nicht nur um ausgefeilte Sehtechnik – als Stilberater/in hilfst du deinen Kunden das Gestell auszusuchen, das wirklich zum Typ passt. Die Brille besteht schon längst nicht mehr aus dicken Horngläsern oder ist nur Mittel zum Zweck. Nein, die vielen Brillenmodelle sind auch Accessoires. Du als geschulter Profi bist Stilberater und Handwerker/in in einem, hast einen Blick für Ästhetik und gutes Aussehen und hilfst, die richtige Brille auszusuchen.

Auch Sehtests gehören zu deinem Arbeitsalltag, schließlich muss die Sehschwäche deiner Kunden akribisch genau analysiert sein, um späteren Problemen mit dem Modell vorzubeugen. Kurz gesagt, du bist dafür zuständig, dass die Brille oder die Kontaktlinsen perfekt sitzen. Sondergläser und Schutzbrillen für den Arbeitsschutz gehören ebenso zum Sortiment und du kannst deine Kunden in den Gebrauch einweisen.
Passt oder gefällt doch mal etwas nicht, nimmst du Reklamationen entgegen. Auch kaufmännische und organisatorische Aufgaben rund um die Filiale und erlernst du in deinem Ausbildungsbetrieb.

Das lernst du in der Berufsschule

Viele Berufsschulen sind mit Werkstätten ausgestattet, sodass du mit deinen Mitschülern praktisch und theoretisch dein Wissen vertiefen kannst, schließlich musst du das Handwerk der Augenoptik in jeder Hinsicht beherrschen. Im besten Falle ist die Werkstatt mit der modernsten Technik ausgestattet, denn der Markt unterliegt stetigen Neuerungen und Verbesserungen. Dir begegnen Inhalte wie:

  • Brillenoptik
  • Physiologie, Anatomie, Pathologie des Auges
  • Kundenberatung
  • Sehtests durchführen und auswerten
  • Auch Themen wie Kontaktlinsen, Sonnenbrillen und Ferngläser stehen auf dem Plan

Allgemeinbildende Fächer wie

  • Deutsch
  • Englisch
  • Gemeinschaftskunde
  • IT
  • Wirtschaft
  • Religion
  • Sport

Wichtig ist aber zu sagen, dass sich die Unterrichtsinhalte und auch die Fächer in den Berufsschulen unterscheiden.

Voraussetzungen: Was muss ich mitbringen?

Du hast deinen Schulabschluss geschafft, dann hast du nun die wichtigste Voraussetzung um dich um eine Augenoptiker/in Ausbildung zu bewerben. Keine Pflicht, aber ein Plus in deinem Lebenslauf ist ein vorab geleistet Praktikum in einem Augenoptiker Betrieb. Das kommt bei potenziellen Arbeitgebern gut an und du konntest schon einen kleinen Einblick gewinnen, wie dein neuer Arbeitsalltag aussieht.

Formale Voraussetzungen

Es ist kein bestimmter Schulabschluss für die Augenoptiker/in Ausbildung vorgeschrieben. Trau dich also auch mit einem guten Hauptschulabschluss um einen Ausbildungsplatz zu bewerben. Zwar werden bevorzugt Schüler/innen mit mittlerer Reife eingestellt, aber es zählen nicht nur deine Noten. Auch mit Motivation und dem guten Willen, kannst du persönlich von dir überzeugen und einen Ausbildungsplatz ergattern. Hast du Abitur oder bereits eine Ausbildung absolviert, kannst du die Ausbildung sogar von drei auf zwei Jahre verkürzen. Gute Noten und ein Interesse in folgenden Fächern, werden dir die Ausbildung erleichtern:

Welche Schulfächer sind wichtig?

  • Mathematik
  • Deutsch
  • Physik
  • Biologie

Persönliche Voraussetzungen

Du bist ein/e Perfektionist/in? Das ist als Augenoptiker/in ein großer Vorteil, denn die Brille oder die Kontaktlinsen müssen zu 100 Prozent sitzen. Dein handwerkliches Geschick, deine Feinmotorik und dein Interesse für Technik helfen dir auch jedes noch so filigrane Gestell anzupassen und zu reparieren.
Du bringst Empathie, Geduld und Freundlichkeit mit – denn Sehprobleme sind sensible Themen, dementsprechend musst du den Kunden begegnen. Dein Verkaufstalent und natürlich Spaß an deinem Beruf runden dein Profil ab und machen aus dir eine/n tolle/n Augenoptiker/in.

Eine Augenoptikerin hilft einem Kunden eine Brille auszusuchen

Wie läuft die Augenoptiker/in Ausbildung ab?

Die duale Augenoptiker/in Ausbildung hat einen Ausbildungsplan, der in deinem Betrieb und in der Berufsschule eingehalten wird, damit jede/r Auszubildende alles erlernt, was im Beruf benötigt wird. Du besuchst die Berufsschule entweder in Blockform, was bedeutet, dass du jeweils mehrere Wochen oder Monate am Stück in der Berufsschule und abwechselnd im Ausbildungsbetrieb bist. Oder du bist an zwei Tagen der Woche in der Berufsschule und an drei Tagen in deinem Betrieb.

Während den drei Jahren musst du ein Berichtsheft führen, in dem eingetragen wird, was du täglich in der Schule oder auf der Arbeit gemacht hast. Das Berichtsheft legst du dem/ der Ausbilder/in und in der Schule regelmäßig vor.

Ein Tipp: Nimm dir täglich die Zeit das Heft zu führen, das erleichtert dir die Arbeit, denn du erinnerst dich tagesaktuell am besten an deine geleisteten Aufgaben.

Das erste und zweite Ausbildungsjahr

In den ersten zwei Jahren deiner Augenoptiker/in Ausbildung lernst du alle betrieblichen Abläufe kennen und erwirbst Kenntnisse über das ganze Sortiment, welche Sehhilfe für wen und für welche Sehschwäche geeignet ist. Außerdem darfst du dein theoretisches Wissen aus der Berufsschule praktisch an Sehtests ausüben und eigenständig Kundengespräche führen. Vor allem im Bereich Kundenservice kannst du alles, was du im ersten Ausbildungsjahr gelernt hast, im zweiten Jahr praktisch umsetzen. Du erklärst dem Kunden die Eigenschaften der Sehhilfe, erläuterst die verschiedenen Technologien und darfst Sehhilfen anpassen.

Zwischenprüfung

Die Zwischenprüfung steht an und hat seit 2011 eine Revolution erlebt: Bis dato zählte das Ergebnis für deinen Abschluss nicht und war lediglich eine Überprüfung des Lernstandes. Doch nun fließt das Ergebnis der Zwischenprüfung zu 30 Prozent in die Abschlussnote mit ein. Dein Vorteil dabei ist, dass du bereits bei dieser sogenannten Gesellenprüfung Teil 1, schon viele Punkte für deinen Abschluss sammeln kannst. Die Prüfung besteht aus Theorie und Praxis und hat das Thema augenoptische Instandsetzung. Du musst nach Vorgaben einen Umschliff einer Metallbrilleneinfassung und deren Modifikation vornehmen. Alles was du dazu wissen musst, hast du bereits in deiner Ausbildung gelernt. Der theoretische Teil der Prüfung dauert 90 Minuten und die Fragen beziehen sich auf den praktisch geleisteten Teil. Alles was du hier gelesen hast, ist laut Prüfungsordnung so vorgesehen.

Das dritte Ausbildungsjahr

Im dritten Jahr wird es fachspezifischer. Du darfst beispielsweise Kunden mit Alterssichtigkeit, auch Presbyopie genannt, oder mit schlechtem Sehvermögen beider Augen betreuen. Mit solchen Aufgaben geht große Verantwortung einher. Doch keine Sorge, du bist darauf bestens vorbereitet und wirst nicht ins kalte Wasser geworfen. Dein/e Ausbilder/in steht dir zur Seite. Auch weitere kaufmännische Aufgaben kommen dazu, wie bestimmte Geschäftsprozesse und der An- und Verkauf von Schutzbrillen.

Abschlussprüfung

Die Gesellenprüfung Teil 2 ist die Abschlussprüfung. Das Ergebnis macht 70 Prozent deiner Gesamtnote aus und ist in vier Teile gegliedert. Der praktische Teil der Prüfung dauert 150 Minuten. In dieser Zeit stellst du eine randlose Korrektionsbrille her.

Im zweiten Teil führst du ein Fachgespräch, in dem du auf den Kunden eingehst, die Wünsche herausfindest, über die Sehhilfe berätst und einweist, die Zentrierung der Gläser mit Messungen durchführst und schließlich die Gläser in die Fassung arbeitest. Hier kommt es nicht auf die Qualität des praktischen Ergebnisses an, sondern auf die Qualität des Gespräches.

Im dritten Teil kommt die theoretische Prüfung mit 180 Minuten und einer hohen Gewichtung auf dich zu: Du benötigst mindestens die Hälfte der zu erreichenden Punkte, um zu bestehen. Alle Fragen, die hier vorkommen, sind dir in der Berufsschule und auch im Ausbildungsbetrieb bereits begegnet. Gefragt wird zum Beispiel, wie die einzelnen Kontaktlinsenpflegemittel wirken, welche Auswirkungen Sehhilfen bei Sehschwächen haben und physiologische und anatomische Fragen kommen natürlich auch dran.

Der letzte Teil ist ebenfalls schriftlich und dreht sich um Wissenschaftslehre und Sozialkunde. Du hast eine Stunde Zeit, um Fragen aus diesem zusammengesetzten Unterrichtsfach zu beantworten.

Wie bewerbe ich mich für eine Augenoptiker/in Ausbildung?

Bestimmt bist du auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz auf einige offene Stellen gestoßen. Augenoptiker/innen sind gefragte Fachleute, denn statistisch gesehen benötigen immer mehr Menschen Sehhilfen. Bei über 60 Prozent aller Deutschen liegt eine Sehschwäche vor – du startest also in einen zukunftssicheren Job. Dafür benötigst du eine gute Bewerbung. Doch keine Sorge, es ist keine komplizierte Angelegenheit, wenn du sortiert und organisiert deine Unterlagen bereit machst. Lass zunächst ein aktuelles Foto von dir schießen, am besten von einem professionellen Fotografen, denn dieses Bild ist das erste, was potenzielle neue Arbeitgeber von dir sehen. Ein gutes Anschreiben, einen sortierten und lückenlosen Lebenslauf mit Foto, Schul- und gegebenenfalls Praktika-Zeugnisse gehören in deine Bewerbungsmappe. Du kannst für deine Mappe eine Vorlage, zum Beispiel aus einem Schreib-oder Designprogramm, verwenden.

Deine Mappe ist bei mehreren Ausbildungsbetrieben eingegangen. Jetzt heißt es warten, bis Rückmeldungen kommen. Deine Bewerbung kam gut an und du wirst zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen? Ein bisschen Aufregung ist ganz normal, schließlich geht es um eine wichtige Sache. Aber Kopf hoch, die erste Hürde ist geschafft. Achte auf eine saubere, ordentliche und nicht zu legere Kleidung. Präsentiere dich von deiner besten Seite, erzähl von dir und warum du Augenoptiker/in werden möchtest, zeig Interesse am Unternehmen und Motivation für deinen Arbeitsalltag.

Gehalt: Was verdiene ich während und nach der Augenoptiker/in Ausbildung?

Ein Punkt, warum sich nach dem Schulabschluss viele für eine Ausbildung entscheiden, ist das Gehalt. Dein Arbeitsleben beginnt am ersten Tag in deinem Ausbildungsbetrieb und dafür bekommst du natürlich Geld. Dein Ausbildungsgehalt ist zunächst viel niedriger, als du es als fertige/r Geselle oder Gesellin erwarten kannst. Doch du lernst noch und nach drei Jahren erwartet dich dein Einstiegsgehalt.

Während der Ausbildung

Das Gehalt lehnt sich an Tarifempfehlungen an, an welche Ausbildungsbetriebe sich allerdings nicht halten müssen. Laut dem Zentralverband der Augenoptiker kannst du mit durchschnittlich folgendem Ausbildungsgehalt rechnen 2020/21:

Alte Bundesländer:

  • 1. Ausbildungsjahr: 574,38 Euro
  • 2. Ausbildungsjahr: 660,34 Euro
  • 3. Ausbildungsjahr: 771,28 Euro

Neue Bundesländer:

  • 1. Ausbildungsjahr: 532,00 Euro
  • 2. Ausbildungsjahr: 626,16 Euro
  • 3. Ausbildungsjahr: 716,20 Euro

Doch nicht nur das Bundesland und Tarif, auch andere Faktoren, wie zum Beispiel die Größe des Betriebs beeinflussen die Höhe deines Ausbildungsgehaltes.

Sicher ist: Dir steht laut dem Berufsbildungsgesetz § 17 eine Mindestvergütung von

  • 585 Euro Bruttomonatsgehalt im ersten Ausbildungsjahr,
  • 690,30 Euro Bruttomonatsgehalt im zweiten Ausbildungsjahr,
  • 789,75 Euro Bruttomonatsgehalt im dritten Ausbildungsjahr und
  • 819 Euro Bruttomonatsgehalt im vierten Ausbildungsjahr

zu, wenn du deine Ausbildung im Jahr 2022 beginnst. Die Mindestvergütung für Auszubildende wurde 2020 eingeführt. Der Betrag, der dir im ersten Ausbildungsjahr zusteht, erhöht sich jedes Jahr. Wenn du deine Ausbildung also erst 2023 beginnst, erhältst du mehr Geld als jetzt. Während deiner Ausbildung bekommst du außerdem nicht jedes Jahr das gleiche Gehalt. So kannst du dich in deinem zweiten, dritten und vierten Jahr über mehr Geld freuen. Als Grundlage für die Berechnung dient das Gehalt deines ersten Ausbildungsjahres. Folgende Prozentsätze, die auch im Berufsbildungsgesetz festgelegt wurden, werden je nach Lehrjahr, in dem du dich befindest, hinzuaddiert:

  • für das zweite Jahr: 18 Prozent
  • für das dritte Jahr: 35 Prozent
  • für das vierte Jahr: 40 Prozent

Nach der Ausbildung

Auch nach deiner Ausbildung hängt dein Gehalt von mehreren Faktoren ab. Laut be-opcitian.de bewegt sich dein Einstiegsgehalt zwischen circa 1900 Euro und 2300 Euro. Mit den Jahren sammelst du Berufserfahrung und dein Gehalt wird steigen. So kannst du auf bis zu 2900 Euro mit viel Berufserfahrung klettern bei einer Woche von 40 Stunden. Die meisten Augenoptiker werden nach Tarif bezahlt, das heißt, dass der Lohn zwischen dem Arbeitgeber und der Gewerkschaft ausgehandelt wurde. Im Tarifvertrag ist festgelegt, wie hoch das Mindestgehalt ist, angepasst an die berufliche Qualifikation. Zu dieser beruflichen Qualifikation zählen nicht nur die die gesammelten Jahre in deinem Beruf, sondern auch Weiter- und Fortbildungen sowie bestimmte Aufgabenbereiche, die du in deiner Karriere schon übernommen hast. Welche Möglichkeiten zur Weiterbildung du hast, erfährst du im nächsten Abschnitt.

Was bedeutet brutto und netto? Von dem Gehalt, welches dir dein Arbeitgeber zahlt, als Bruttogehalt bezeichnet, gehen ca. 20 Prozent ab. Auf deinem Konto landet das Nettogehalt, also das Geld, welches dir nach den Abzügen von Steuern und Sozialleistungen bleibt.

Welche Karrieremöglichkeiten habe ich nach der Augenoptiker/in Ausbildung?

Als Augenoptiker/in arbeitest du in Fachgeschäften. Es gibt große Ketten und kleinere familiengeführte Betriebe. Du kannst auch in der feinmechanischen oder optischen Industrie tätig werden. Deine Arbeit findet in der Werkstatt, im Verkaufsraum oder im Büro statt. Mit einer Weiterbildung erweitern sich deine Einsatzfelder und dein Arbeitsort kann wechseln.

Weiterbildungen Augenoptiker/in

  • Staatlich geprüfte/r Augenoptiker/in: Die zweijährige Weiterbildung befähigt dich dazu selbstständig als Augenoptiker/in zu arbeiten. Du erwirbst viele neue Fähigkeiten, sowohl technisch als auch medizinisch. Die Weiterbildung ist auch eine Hochschulzugangsberechtigung. Dies kann hilfreich sein, falls du deine Ausbildung ohne Abitur gemacht hast und nun noch ein Studium anhängen möchtest
  • Augenoptikermeister/in: Als Meister/in darfst du einen Betrieb leiten, selbst ausbilden und arbeitest weiterhin im Verkaufsraum mit Kunden
  • Bachelorstudium Optometrie: Du erwirbst Kenntnisse und Fähigkeiten aus verschiedenen Wissenschaften, Medizin, Management und verschiedenen Techniken rund um Sehprobleme
  • Masterstudium Optometrie: Der wissenschaftliche Masterstudiengang ermöglicht dir eine Karriere in der Forschung
  • Optometrist: Diese Weiterbildung ist für Meister und staatlich geprüfte Augenoptiker geeignet. Sie ist noch recht neu und wird deshalb nur an wenigen Standorten angeboten. Du erlernst optische, medizinische und technische Möglichkeiten, um die Ursachen von Sehproblemen zu finden.

0 Freie Ausbildungsplätze für eine Augenoptiker/in Ausbildung

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